So machen Sie Ihren Rasenmähroboter fit für den Frühling

Mähroboter auf Rasen im Frühling

Die Sonne lacht, das Thermometer klettert in die Höhe, die ersten Blumen sprießen und das kalte Klima weicht endlich milden Tagen – kurz: Der Frühling steht vor der Tür. Damit ist die Zeit gekommen, Ihren Rasenmähroboter aus seiner wohl verdienten Winterpause zu holen. Damit der automatische Rasenmäher auch in der kommenden Saison wieder zuverlässig seine Arbeit verrichten kann, ist es nötig, ihn auf seine Funktionsfähigkeit zu prüfen.

Wir zeigen Ihnen, worauf es hierbei ankommt, sodass Sie mit unserer Checkliste die Überprüfung ganz leicht selber vornehmen können. Sollten Sie sich dennoch unsicher fühlen und diese lieber einem Experten überlassen wollen, so können Sie sich auch einen kostenpflichtigen Check beim nächsten Fachhändler vornehmen lassen.

Reinigung des Rasenmähroboters

Sofern Sie den Mähroboter nicht schon vor der Winterpause gereinigt und ihn von Grasresten befreit haben, sollten Sie dies vor dem ersten Einsatz nun nachholen. Bevor Sie sich der Reinigung des Gartenhelfers widmen, sollten Sie sich vergewissern, dass der Sicherheitsschalter auf Aus steht und Schutzhandschuhe tragen, um Verletzungen vorzubeugen. Zum Säubern des Geräts eignet sich gut ein Handfeger, ein feuchter Lappen, eine weiche Bürste sowie ein feuchter, feiner Schwamm. Auf keinen Fall sollten Sie hierfür einen Hochdruckreiniger oder fließendes Wasser verwenden, da dadurch empfindliche elektrische Komponenten beschädigt werden könnten.

Messer überprüfen

Scharfe Klingen sind das A und O für ein sauberes Schnittbild, daher sollten Sie die Schneidemesser auf Abnutzung und Beschädigung überprüfen und bei Bedarf zusammen mit den Schrauben auswechseln. Meist reicht für den Austausch schon ein herkömmlicher Schraubenzieher, je nach Modell kann jedoch auch ein Spezialwerkzeug (im Lieferumfang enthalten) nötig sein. Alternativ können Sie die Klingen auch mit einem handelsüblichen Messerschärfer nachschärfen, um den Messerwechsel hinauszuzögern.

Räder säubern und kontrollieren

Damit der Rasenroboter wieder zuverlässig seine Runden im heimischen Garten drehen kann, ist es wichtig, dass sich die Räder frei bewegen und ohne Widerstand drehen lassen können. Kontrollieren Sie daher die Räder und Achsen Ihres Gartenhelfers und befreien Sie falls nötig diese von Grasresten, da Gras auf den Antriebsrädern den Betrieb an Steigungen beeinträchtigen kann. Sollten sich die Räder trotz Reinigung schwergängig bewegen lassen, müssen sie ausgewechselt werden.

Rasenmähroboter Rad reinigen

Kontaktflächen prüfen

Freie und saubere Kontaktflächen sind ein wichtiges Kriterium, damit der Akku des Rasenmäher Roboters einwandfrei aufgeladen werden kann. Auch hier gilt: Im Falle einer Verschmutzung mit einem Lappen säubern. Sollten die Kontakte verbrannt aussehen, so ist dies ein Hinweis für einen unkorrekten Kontakt zwischen Mähroboter und Ladestation, was wiederum zu einem schlechten Ladeverhalten führt. Mithilfe eines feinen Schmirgelpapiers können die Kontakte vorsichtig abgeschliffen werden. Sollten die Kontakte zu stark beschädigt sein, hilft nur noch der Gang zum Fachhändler, der diese dann austauscht.

Akkustatus überprüfen

Der Akku stellt das Herzstück des autonomen Rasenmähers dar und ist mit Abstand das teuerste Verschleißteil. Nach der Winterpause ist es erforderlich, den Ladestand der Batterie zu überprüfen und diese gegebenenfalls vor dem ersten Einsatz im Frühjahr nochmals zu laden. Selbst bei bester Pflege und Wartung hat der Akku allerdings eine beschränkte Lebensdauer von zwei bis vier Jahren und muss von Zeit zu Zeit ausgetauscht werden.

Uhrzeit und Datum kontrollieren

Kontrollieren Sie, ob die Uhrzeit und das Datum des Rasenroboters korrekt sind, sodass es später nicht zu Problemen mit den einprogrammierten Mähzeiten kommt.

Ladestation reinigen

Bevor Sie sich der Überprüfung der Ladestation widmen, sollten Sie sich vergewissern, dass diese nicht mehr an die Stromversorgung angeschlossen ist. Falls Sie die Reinigung nicht bereits vor der Wintereinlagerung vorgenommen haben, können Sie nun Grasreste und andere Verschmutzungen mit einem Lappen entfernen. Um auch bei der Ladestation die Kontakte zu kontrollieren, müssen Sie zunächst das Schleifenkabel lösen. Anschließend sollten Sie zudem noch die Federkraft der Ladekontakte prüfen und diese bei Bedarf vom Fachhändler erneuern lassen.

Schleifensignal überprüfen

Um das Schleifensignal zu prüfen, verbinden Sie die Enden des Schleifenkabels wieder mit der Ladestation und stecken den Transformator ein. Anschließend starten Sie den Mäher. Sollte nun anhand des Displays erkenntlich sein, dass ein Problem mit dem Schleifensignal vorliegt, so ist dies entweder ein Hinweis auf einen Kabelbruch oder die Kontaktierung des Schleifenkabels ist nicht in Ordnung. Einen Kabelbruch können Sie ganz einfach mit einem dafür geeigneten Verbinder reparieren.

Mähroboter Bedienfeld

Schleifenverlegung kontrollieren

Platzieren Sie ihren Mähroboter neben der Ladestation im Garten und schicken ihn mithilfe des Bedienpanels nach „Hause“.  Der Mäher sollte nun entlang der Schleife zurück zur Station fahren. Treten hierbei Probleme auf, kontrollieren Sie, ob beispielsweise Gegenstände die Fahrbahn blockieren und entfernen diese.

Mähfläche von Gegenständen befreien

Damit Ihr Robotermäher zuverlässig seine Arbeit verrichten kann, sollten Sie für eine freie Fahrt sorgen, da eventuell vorhandene Hindernisse (Steine, Äste, etc.) zu Beschädigungen am Mähwerk führen können.

Erstes Mähen

Es ist empfehlenswert nicht zu früh mit dem Mähen zu beginnen. Die regelmäßige Mähsaison beginnt je nach Wetterlage meist im April. Sollte das Gras vor dem ersten Mähen recht hoch sein, stellen Sie bei Ihrem Rasenroboter lieber eine höhere Schnittlänge ein und schneiden das Gras dann stufenweise auf die gewünschte Länge zurück. Wichtig: Immer nur max. 1/3 der Halmlänge abschneiden.

Damit Sie möglichst lange Freude an Ihrem Rasenmähroboter haben, sollten Sie sich auch während der Mähsaison um die Pflege und Wartung Ihres Gartenhelfers kümmern.