Was ist ein Rasenmäher Roboter?

Mähroboter Husqvarna Automower 305

Der eigene Garten stellt für die Meisten einen Ort der Erholung dar. Bei schönem Wetter und entsprechenden Temperaturen wird gegrillt oder einfach nur im Liegestuhl Sonne getankt und relaxt. Doch neben den positiven Aspekten, die ein eigener Garten mit sich führt, fällt auch jede Menge Arbeit an.

Damit man sich selbst nicht immer mit dem mühsamen Mähen des Rasens beschäftigen muss, aber dennoch einen gepflegten und schön anzusehenden Garten sein Eigen nennen kann, setzen immer mehr Hobbygärtner und Gartenliebhaber statt auf einen herkömmlichen Mäher lieber auf einen Rasenmäher Roboter. In diesem Artikel erfahren Sie, was ein Rasenmähroboter überhaupt ist und wozu er eingesetzt werden kann.

Dieses Gartengerät ist ein selbstständig arbeitender Serviceroboter, der automatisch eine zuvor festgelegte Rasenfläche im Garten mähen kann. Aufgrund unterschiedlicher Verfahren kann der Rasenroboter eigenständig entscheiden, wo gemäht werden muss und wo nicht und wird daher in der Regel nicht ferngesteuert.

Seit wann gibt es Rasenmähroboter?

Rasenmäher-Roboter sind gar nicht so neu, wie man vielleicht denken mag: Die automatischen Rasenmäher haben bereits Mitte der 1990er Jahre ihren Weg in den Handel gefunden, jedoch gelang der erste richtige Durchbruch dieser kleinen Garten-Helferlein erst 1998 mit dem Automower G1 der schwedischen Firma Husqvarna. Im Gegensatz zu den vorherigen Geräten konnte der Mähroboter nicht nur die Grünfläche selbstständig mähen, sondern begab sich erstmals automatisch wieder in die Ladestation zurück, um seine Akkus aufzuladen.

Dieses Unternehmen war auch maßgeblich an der Weiterentwicklung der Rasenmähroboter – wie wir sie heute kennen – beteiligt, sodass sich diese immer größerer Beliebtheit erfreuen und mittlerweile auch häufig in Privathaushalten vorzufinden sind. Die populärsten Rasenroboter sind die Automower-Familie von Husqvarna sowie die Robomow-Serie des israelischen Herstellers Friendly Robotics.

Mähroboter Husqvarna Automower 305 im Garten

Positive Auswirkungen auf den Rasen dank Düngeeffekt

Da der Roboter Rasenmäher die vom Besitzer festgelegte Fläche in einprogrammierten Zeitabständen mäht, spart er nicht nur jede Menge Zeit, sondern sorgt auch stets für einen top gepflegten und kurzen Rasen. Weiterhin gehört der Rasenmäher-Roboter zu den Mulchmähern – dies bedeutet, dass das Gras so klein zerschnitten wird, sodass dieses anschließend nicht aufgesammelt werden muss und gleichzeitig als Dünger fungiert. Durch die Zurückführung der Nährstoffe in den Boden wird die Qualität des Rasens erheblich verbessert, wodurch dieser deutlich dichter wird und Unkraut kaum noch eine Chance hat.

Gibt es Einschränkungen bei den Mähzeiten?

Aufgrund des geringen Geräuschpegels, den die meisten Geräte aufweisen, können die möglichen Betriebszeiten erweitert werden, sodass auch ein Einsatz an einem Sonntag oder während sonstiger Ruhezeiten denkbar wäre. Um eventuelle Streitigkeiten mit den Nachbarn aufgrund einer möglichen Lärmbelästigung von Rasenrobotern zu vermeiden, ist es jedoch empfehlenswert, die Lärmschutzverordnungen zu berücksichtigen. Allerdings ist hierbei anzumerken, dass in der aktuellen Rechtsprechung der Einsatz von Mährobotern nicht geregelt ist (Stand: Januar 2015). Darüber hinaus dürfen Bundesländer sowie Städte und Gemeinden weitere Einschränkungen für den Rasenmäher-Betrieb festlegen – daher ist es ratsam, sich bei der zuständigen Gemeindeverwaltung zu erkundigen und sich so Klarheit zu verschaffen.

Mäht der Rasenroboter tatsächlich alle Stellen?

Ein wenig Nacharbeit ist – wie bei normalen Rasenmähern ebenfalls – auch bei der automatischen Version erforderlich, da die Ränder nicht sauber erreicht werden. Mit einem Rasentrimmer bzw. Freischneider lassen sich die Rasenkanten jedoch schnell und unkompliziert mähen und so steht einem gepflegtem Rasen nichts mehr im Wege.