Fallobst sammeln – Leicht gemacht!

apfelsammler

Während Rasenmäher Roboter im Frühling und Sommer problemlos über den Rasen kurven, kann es spätestens im Herbst bei auftretendem Fallobst zu Komplikationen kommen. Größeren Hindernissen wie Bäumen, Sträuchern oder Beeten kann der Rasenmähroboter dank seiner Sensorentechnik geschickt ausweichen. Fallobst wie Äpfel, Birnen, Pflaumen sowie Wal- und Haselnüsse sollten Sie jedoch von der Rasenfläche entfernen, da Obst und Nüsse den Messern stark zusetzen können.

Mit dem Sammeln des Fallobstes kommt meist auch eine unschöne Begleiterscheinung in Form von Kreuz- und Rückenschmerzen, die durch das stetige Bücken verursacht werden. Doch dafür gibt es eine ganz simple Lösung, wie Sie in den nachfolgenden Zeilen lesen werden.

Rasenmähroboter und Fallobst – Funktioniert das?

Wenn Sie in Ihrem Garten einen oder mehrere Apfelbäume besitzen und dazu die Rasenpflege Ihrem Rasenmähroboter überlassen, so ist eine hohe Motorleistung auf jeden Fall wichtig. Bei einem schwächeren Motor können selbst einzelne Äpfel oder Birnen zu Beschädigungen am Mähwerk führen – starke Motoren hingegen zerkleinern Fallobst problemlos. Dennoch raten wir Ihnen davor ab, sämtliches Fallobst auf der Rasenfläche liegen zu lassen – dies nicht nur aus optischen Gründen – sondern auch weil eine große Menge Fallobst selbst starken Rasenmährobotern zusetzt.

Bei Walnüssen, Kastanien, Haselnüssen und anderen Nussfrüchten können die scharfen Messer zudem relativ schnell stumpf oder gar beschädigt werden, was einen Einfluss auf die Lebensdauer Ihres Rasenmäher Roboters sowie auf das Schnittbild hat.

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Fallobst mit dem Apfelsammler aufsammeln

Fallobst auflesen bedeutet im Normalfall, dass sich Gartenbesitzer oft bücken müssen, um das Obst vom Rasen zu beseitigen. Gerade bei der älteren Generation kann dies schnell einmal zu Kreuz- und Rückenschmerzen führen. Viele Hobby-Gärtner greifen daher auf eine Greifzange* zurück, sodass sie sich nicht bücken müssen.

Bei wenig Fallobst ist dies eine gute und günstige Variante, doch stößt man damit ab einer gewissen Obstmenge bald an seine Grenzen. Deutlich leichter von der Hand geht das Aufsammeln von Fallobst allerdings mit einem Apfelsammler.  Dieser praktische Helfer – bestehend aus Sammelbehälter und Stiel – muss lediglich über das auf dem Boden liegende Obst gerollt werden, um dieses aufzusammeln. Dabei erfolgt das Führen über den Boden völlig mühelos und vor allem ohne jeglichen Kraftaufwand.

Der Apfelsammler* ist natürlich nicht nur in der Lage Äpfel einzusammeln, sondern kann diverse andere Obstsorten wie Birnen, Orangen, Aprikosen, Limetten sowie Pflaumen und Zwetschgen ebenfalls aufsammeln. Auch das Einsammeln von Tannenzapfen, sowie Golf- und Tennisbällen ist selbstverständlich möglich – alles eben, was einen Durchmesser zwischen rund drei bis acht Zentimeter besitzt. Bücken müssen Sie sich mit dem Apfelsammler aber auf jeden Fall nicht mehr.

Apfelsammler haben zwar ihren Preis, doch durch die Leichtigkeit und die Zeitersparnis beim Aufsammeln von Fallobst ist dieser schnell wieder vergessen.

Das obere Modell eignet sich vor allem für Hobby-Gärtner und den gelegentlichen Einsatz. Der Roll-Blitz (unten) wiederum bietet beim Stiel mehr Komfort und Stabilität. Dank des Teleskopstiels kann die Länge der Körpergröße angeppasst werden, sodass man auch längere Zeit damit arbeiten kann, ohne abends von Rückenschmerzen geplagt zu werden.

Walnuss- und Haselnuss-Sammler für kleinere Gegenstände

Während ein Apfelsammler hauptsächlich für größere Obstsorten gedacht ist, gibt es denselben Gartenhelfer auch speziell für Nüsse, deren Durchmesser deutlich geringer ist. Mit sogenannten Walnuss- und Haselnuss-Sammler* können Sie innerhalb von Kürze große Mengen an Walnüssen, Haselnüssen, Kastanien, Eicheln und ähnlichen Nussarten einsammeln. Das Funktionsprinzip bleibt dabei dasselbe wie beim Apfelsammler, lediglich der Abstand zwischen den Edelstahl-Drähten ist hier geringer, sodass die aufgesammelten Nüsse nicht von selbst wieder herausfallen.